Gastkommentar: IFOK hilft Bayer wieder sprechen

Sonntag, den 12. Mai 2013 um 18:36 Uhr
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Gastkommentar von kwad:

Sieben Jahr lehnt die Bayer AG jede Diskussion um ihre CO-Giftgasleitung kategorisch ab. „Die Pipeline ist sicher“: So sicher sei die Leitung als das überhaupt und niemals auch nur ein Hauch von Risiko für die Anrainer der Trassenschneise, die mitten durch die bevölkerungsdichtesten Regionen NRWs geschlagen wurde, bestünde. Eine Pipeline als Gottes Schöpfung sozusagen, der Mensch und Natur nichts anhaben können. Das spart eine Menge Geld: Da verzichtet Bayer sogar auf die von den Planungsbehörden geforderte vorherige Suche nach Weltkriegsbomben unter der Trasse. Selbst Wasserschutzgebiete konnten günstig gemieden werden: Wo die ungläubigen Wasserwerker kostentreibende Tunnelungen der Schutzzonen verlangten verlegte Bayer die Giftgasleitung kurzerhand durch die Siedlungen nebenan.

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