COntra-Pipeline

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Bürgerinitiative COntra-Pipeline mit dem Duisburger Umweltpreis ausgezeichnet

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Foto UmweltpreisGestern, Dienstag, den 2. März 2010 wurde in einer Pressekonferenz im Duisburger Rathaus die Verleihung des ersten Duisburger Umweltpreises bekanntgegeben.

Die Bürgerinitiative COntra-Pipeline Duisburg-Süd wurde als eine von drei Projekten mit diesem Preis ausgezeichnet.

In der Begründung heisst es u.a.:

"1.000 Euro Preisgeld gehen an die Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg-Süd. Die BI besteht seit Mai 2007 und engagiert sich gegen das Bauvorhaben CO-Pipeline. Das Großvorhaben CO-Pipeline beinhaltet wesentliche Beeinträchtigungen für Natur, Umwelt und Menschen entlang der CO-Pipeline. Obwohl die bisherigen schwerwiegenden Eingriffe in die Natur nicht zu verhindern waren, bleibt es nach wie vor das Ziel der BI, dem Schutzgut „Mensch“ durch weiteren Widerstand beizustehen. Durch diesen Widerstand wird die Duisburger Bevölkerung durch vielfältige Aktionen für den Umweltschutz nachhaltig sensibilisiert. Die Arbeit der BI trug zum Schutz der betroffenen Bevölkerung, der Fauna und Flora vor möglicher Vergiftung und Zerstörung durch den Austritt des hochtoxischen CO-Gases aus der geplanten Pipeline der Fa. Bayer Material Science, zur Rettung des Landschaftsschutzgebietes DU-Süd sowie zum Erhaltung der Umweltqualität in Duisburg für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt bei (www.contra-pipeline.de)."

Als Vertreter der Bürgerinitiative nahm der Sprecher der Bürgerinitiative, Erich Hennen (Bildmitte) an der Presseerklärung im Rathaus teil. Die Preisverleihung selber wird Anfang Juni während der Duisburg Umwelttage stattfinden.

Presseberichte in der WAZder Rheinischen Post, ein Video,

 

Politischer Erfolg für die Menschen

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Bei der Anhörung im Umweltausschuss des Landtags NRW überzeugten die Argumente der Bürgerinitiativen. Anhörung im Landtag

Die Vertreter aller Parteien stellten sich verbal gegen die Betreiber der Giftgasleitung. Allerdings lehnten sie den Antragg der Grünen/Bündnis 90 auf die Revision des Enteignungsgesetzes von 2006 ab, das den Bau der Pipeline möglich gemacht hatte.

In der von der Fraktion der Grünen/Bündnis 90 initiierten Sachverständigenanhörung wurden diesmal auch die Vertreter der Bürgerinitiativen gehört.

Aus Duisburg war Erich Hennen vertreten. In seinem Beitrag verdeutlichte er noch einmal, wie gefährlich die Leitung für das Leben zehntausender Menschen sein kann, welche Fahrlässigkeiten während der Verlegung passiert sind und dass die Produktion von CO in Uerdingen von BAYER aus Profitgründen nicht verfolgt wird. (Photo: V. Jung)

Zur Presseberichterstattung: WAZ, Rheinische Post

 

Fast 1200 Unterschriften in Breitscheid

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Nachtrag:

Bei dem Infostand über die CO-Pipeline sammelten die Bürgerinitiativen Breitscheid und Duisburg-Süd 1.189 Unterschriften.

 

Erfolgreicher Infostand in Breitscheid

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Am Samstag, den 16. Januar 2010 führten die Bürgerinitiative Breitscheid und die Duisburger Initiative COntra-Pipeline einen Informationsstand in einem Breitscheider Großmarkt durch.

Viele Bürgerinnen und Bürger waren an den Informationen sehr  interessiert und empört über die menschenfeindliche Verlegung einer Giftgasleitung durch ihr Wohngebiet.

Infostand in Breitscheid

Weitere Bilder im Fotobereich

 

Stadt Duisburg fordert gründlichere Suche nach Bomben

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7. Januar 2010

Erneuter Bombenfund - Stadt Duisburg fordert ausgeweitete Kampfmittelsuche

Nach einem erneuten Bombenfund an der CO-Leitung fordern Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Sprecher der BI COntra-Pipeline, Erich Hennen, den Regierungspräsidenten Jürgen Büssow eindringlich auf, den gesamten Pipeline-Verlauf auf Duisburger Stadtgebiet nach Kampfmittel sondieren zu lassen. „Die Vorgehensweise des Kampfmittelräumdienstes zur räumlichen Identifizierung von Bomben mag bei normalen Projekten angemessen sein, beim Bau einer CO-Pipeline erwarten wir deutlich mehr Sorgfalt“, erläutert Dr. Greulich.

Am 6. Januar ist wieder eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe direkt neben der CO-Leitung bei den Kampfmittelsondierungen des Räumdienstes der Bezirksregierung entdeckt worden. Es handelt sich hierbei um den nun vierten größeren Kampfmittelfund (neben einigen Handgranaten und Nebelbomben) im Duisburger Süden in der Nähe der CO-Leitung. Bei der zuletzt gefundenen Bombe ist offensichtlich beim Aufprall das Heck mitsamt Zünder abgerissen worden. Aus diesem Grund brauchte sie nicht entschärft zu werden. Allerdings besitzt das Heck mit dem Zünder noch ausreichend Sprengkraft, um Schaden anzurichten. Es wird danach weiter gesucht.

Die Kampfmittelfunde zeigen deutlich, dass die von der BI COntra-Pipeline bei der Pressekonferenz im Juli vorgestellten Ermittlungen, mit Recherchen in Archiven USA und England, richtig sind. Der Duisburger Süden war ein bei in Not geratenen Bomberpiloten beliebter Notabwurfplatz. Hinzu kommt der Ende 1944 sechswöchige Dauer-Artilleriebeschuss. Zieht man dann noch in Betracht, dass nach offiziellen Mitteilungen des Kampfmittelräumdienstes lediglich etwa 66 Prozent aller Blindgänger durch Luftbildaufnahmen oder Detektion gefunden werden und 33 Prozent Zufallsfunde sind oder noch verdeckt liegen, so erkannt man, welcher Handlungsbedarf hier vorliegt.

Bereits im August letzten Jahres hat die Stadt Duisburg den Regierungspräsidenten schriftlich aufgefordert, den gesamten Leitungsverlauf prüfen zu lassen. Die Stadt wendet sich nun gemeinsam mit der BI COntra-Pipeline erneut an RP Büssow mit dem Appell, die Sondierungen auszudehnen. Das Unterlassen dieser Prüfung wäre aus Sicht von Stadt und BI ein weiterer Grund, der eine Inbetriebnahme der Leitung vom Grundsatz her unmöglich macht. Die BI COntra-Pipeline behält sich weitere rechtliche Schritte und Aktionen vor.

Hilbrands

Der ursprüngliche Text im Downloadbereich

 


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Als in NRW das Allgemeinwohl abgeschafft wurde

Das Buch:

Konrad Wilms: Als in NRW das Wohl der Allgemeinheit abgeschafft wurde

Bei der Initiative COntra-Pipeline oder hier.

Zur Seite des Autors Konrad Wilms geht es hier:

Unsere Kontoverbindung

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BIC: DUISDE33XXX
Verwendungszweck:
BI COntra–Pipeline


Unser diesjähriges Adventtreffen findet am 16.12.2016 im Gemeindesaal der kath. Kirche statt. Beginn 18 Uhr.
Bei Glühwein und Schmalzstullen wollen wir gemütlich  diskutieren. In Anbetracht der fast leeren BI-Kasse wäre ein Beitrag von 3 € von jedem erforderlich.

CO-TV-Spot

Ausgewählte Filmausschnitte aus dem Widerstand gegen die CO-Pipeline (Zum Wiedergeben auf das Video klicken)

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